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Saha Hesap

Nivellement berechnen

Berechnen Sie Endhöhe und Höhenunterschied aus einer Anfangshöhe sowie den Summen der Rückblicke und Vorblicke.

Wie wird ein Nivellement berechnet?

Ziehen Sie die Summe der Vorblicke von der Summe der Rückblicke ab. Addieren Sie diesen vorzeichenbehafteten Höhenunterschied zur Anfangshöhe. Eine größere Rückblicksumme bedeutet, dass der Endpunkt höher liegt. Geben Sie bei einer einzelnen Instrumentenaufstellung die beiden Lattenablesungen direkt ein.

Beispiel und Grenzen

Eine Anfangshöhe von 100 m, eine Rückblicksumme von 3,85 m und eine Vorblicksumme von 1,59 m ergeben einen Anstieg von 2,26 m und eine Endhöhe von 102,26 m. Zwischenblicke dürfen in diesen Summen nicht enthalten sein. Diese Rechenkontrolle ersetzt weder Feldbuch noch Kontrolle des Abschlussfehlers oder Netzausgleichung. Verwenden Sie ein gemeinsames Höhendatum und prüfen Sie das Instrument im Feld.

Vom Feldbuch zur Eingabe

Addieren Sie bei mehreren Instrumentenstandpunkten jeden Rückblick zur Rückblicksumme und jeden Vorblick zur Vorblicksumme. Ein Wechselpunkt verbindet aufeinanderfolgende Standpunkte. Seine beiden Ablesungen gehören in unterschiedliche Spalten. Zwischenblicke für weitere Punkthöhen werden keiner dieser Summen zugeschlagen. Wird ein Zwischenblick zusätzlich als Vorblick gezählt, verändert sich die übertragene Höhe.

Beginnen Sie beispielsweise bei 50 m. Am ersten Standpunkt ergeben 1,20 m Rückblick und 0,80 m Vorblick eine Wechselpunkthöhe von 50,40 m. Am zweiten Standpunkt betragen Rückblick und Vorblick 0,90 m beziehungsweise 1,40 m. Der Höhenunterschied dieses Standpunkts beträgt abwärts 0,50 m. Die Endhöhe ist somit 49,90 m. Mit einer Rückblicksumme von 2,10 m und einer Vorblicksumme von 2,20 m ergibt sich insgesamt minus 0,10 m.

Ein negativer Höhenunterschied ist für sich genommen kein Fehler. Der Endpunkt liegt tiefer. Eine normale Ablesung an einer aufrechten Latte wird dagegen nicht negativ eingegeben. Negative Höhe und negative Lattenablesung sind unterschiedliche Begriffe.

Endet die Messung an einem Punkt bekannter Höhe, prüfen Sie die Differenz zur berechneten Höhe gesondert. Der Rechner verteilt diesen Abschlussfehler nicht und wählt keine zulässige Toleranz. Halten Sie Messweg, Zielweiten und Höhenbezug fest. Das Ergebnis bleibt eine geometrische Vorberechnung und bestätigt keine Absteckung im Gelände.

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