Zum Inhalt springen
Saha Hesap

Zykluszeit in der Fertigung berechnen

Berechnen Sie Losdauer und theoretische Kapazität aus Zykluszeit, Stückzahl je Zyklus und Losgröße.

Losdauer

Die Zykluszeit ist die Zeit, nach der eine Maschine wieder denselben Betriebszustand erreicht. Werden in einem Zyklus mehrere Teile gefertigt, rechnen Sie die benötigte Stückzahl zuerst in Zyklen um. Teilen Sie durch die Stückzahl je Zyklus, runden Sie auf und multiplizieren Sie mit der Zykluszeit. Addieren Sie die Rüstzeit einmal.

Beispiel und Grenzen

Eine Maschine, die alle 30 Sekunden zwei Teile fertigt, benötigt für 101 Teile 51 Zyklen. Mit zehn Minuten Rüstzeit dauert das Los 35,5 Minuten. Ein teilweise gefüllter letzter Zyklus benötigt ebenfalls die volle Dauer. Die theoretische Kapazität beträgt 240 Teile je Stunde. Stillstand, Ausschuss und Rüstverluste sind darin nicht enthalten. Das Modell bildet weder Engpässe einer Linie noch überlappende Vorgänge ab.

Letzten Zyklus und Rüstzeit getrennt verfolgen

Verwenden Sie 45 Sekunden Zykluszeit, 3 Teile je Zyklus, einen Bedarf von 50 Teilen und 8 Minuten Rüstzeit. Die Zyklenzahl ist 50 / 3 aufgerundet auf 17. Die Maschinenzeit beträgt 17 × 45 = 765 Sekunden oder 12,75 Minuten. Mit Rüsten sind es 20,75 Minuten. Die theoretische Kapazität ohne Rüsten beträgt 3600 × 3 / 45 = 240 Teile/Stunde. Ein vollständig belegter letzter Zyklus kann mehr Teile als benötigt erzeugen.

Verwechseln Sie theoretische Stückzeit und gesamte Loszeit nicht. Die Rüstzeit wird einmal je Los und nicht je Teil addiert. Bei kleinen Losen kann sie einen großen Anteil ausmachen. Bewerten Sie bei getrennten Losen jede Rüstung einzeln.

Die Teilezahl je Zyklus muss den tatsächlichen gleichzeitigen Ausstoß beschreiben. Verwenden Sie verfügbare Kavitäten, wenn einzelne leer oder abgeschaltet sind. Ausschussteile zählen nicht zum Gutteilbedarf. Das Werkzeug gleicht Qualitätsverluste nicht automatisch aus. Lieferzeiten enthalten außerdem Stillstände und Wartezeiten. Theoretische Kapazität ist keine unmittelbare Zusage für eine Schichtproduktion.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Zykluszeit in der Fertigung?

Teilt man die Maschinenzykluszeit durch die gleichzeitig belegten Kavitäten, ergeben beispielsweise ein Zyklus von 30 Sekunden und 2 Kavitäten eine rechnerische Zykluszeit je Teil von 15 Sekunden. Dies beschreibt die kontinuierliche Produktionsrate. Für 121 Teile und 10 Minuten Rüstzeit sind nach dem Aufrunden auf volle Zyklen 40,5 Minuten erforderlich. Störungen und Ausschuss sind nicht berücksichtigt.

Mit diesen Werten berechnen

Ähnliche Rechner

Fehler entdeckt oder etwas vermisst?

Wenn ein Wert falsch erscheint, eine Abmessung fehlt oder Sie eine Funktion benötigen, schreiben Sie uns. Wir beheben das Problem.

Nachricht senden