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dB, dBm, dBW und Watt umrechnen

dBm, mW, W und dBW umrechnen. dB aus Leistungsquotient oder Spannungsquotient, dBµV in Volt und dBm (50 oder 75 Ω) sowie Verstärkungsketten mit Verlusten berechnen.

Was ist ein Dezibel?

Dezibel (dB) drückt das Verhältnis zweier Größen auf einer logarithmischen Skala aus. Sehr große und sehr kleine Verhältnisse werden handlich dargestellt. Aufeinanderfolgende Verstärkungen lassen sich addieren statt multiplizieren.

Leistungsverhältnis: dB = 10 × log10(P2 / P1) Spannungsquotient oder Stromquotient: dB = 20 × log10(V2 / V1)

Merkwerte: Doppelte Leistung entspricht 3 dB, zehnfache 10 dB und hundertfache 20 dB. Doppelte Spannung entspricht 6 dB und zehnfache 20 dB.

dBm und dBW

Ein Dezibel ist ein Verhältnis und gibt daher keine tatsächliche Leistung an. Mit einer festgelegten Referenz ist dies möglich.

dBm: bezogen auf 1 Milliwatt. 0 dBm = 1 mW, 20 dBm = 100 mW, 30 dBm = 1 W. dBW: bezogen auf 1 Watt. dBW = dBm − 30.

Umrechnung: dBm = 10 × log10(P / 1 mW) und zurück P = 1 mW × 10^(dBm / 10).

dBµV und Impedanz

Spannungspegel werden häufig in dBµV angegeben: dBµV = 20 × log10(V / 1 µV). 1 mV entspricht 60 dBµV. Die Umrechnung in dBm erfordert die Systemimpedanz, da die Leistung V² / Z beträgt. In einem System mit 50 Ω gilt dBm = dBµV − 107 und bei 75 Ω gilt dBm = dBµV − 108,75.

Verstärkungsketten

Die Wirkungen von Verstärkern, Kabeln und Dämpfungsgliedern entlang eines Signalwegs addieren sich in Dezibel. Bei einem Eingang von −10 dBm, einem Verstärker mit 20 dB, einem Kabelverlust von 3 dB und einem zweiten Verstärker mit 15 dB beträgt der Ausgang −10 + 20 − 3 + 15 = 22 dBm, entsprechend 158 mW.

Grenzen

Die Beziehung 20 × log für Spannungsquotienten entspricht nur bei gleicher Impedanz an beiden Punkten der Leistungsverstärkung. Die Kettenberechnung setzt angepasste Stufen voraus. Der Schalldruckpegel (dB SPL) verwendet eine andere Referenz. Verwenden Sie dafür den Schallpegelrechner.

Häufige Fragen

Wie rechnet man dBm in Watt um?

Ein Leistungspegel von 30 dBm entspricht beispielsweise 1 W. Kehren Sie die logarithmische Leistungsbeziehung mit der Referenz Milliwatt um. Das Ergebnis ist kein Schalldruckpegel. Zur Ermittlung der Spannung ist zusätzlich eine Lastimpedanz erforderlich.

Mit diesen Werten berechnen

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