Verdünnung berechnen
Berechnen Sie das benötigte Volumen der Stammlösung für eine Zielkonzentration oder die Konzentration nach dem Verdünnen.
Eine Zielkonzentration herstellen
Bleibt die Menge des gelösten Stoffes beim Verdünnen erhalten, ist das Produkt aus Konzentration und Volumen vorher und nachher gleich. Teilen Sie das Produkt aus Zielkonzentration und Endvolumen durch die Stammkonzentration, um das zu entnehmende Stammvolumen zu erhalten. Für 250 mL mit 0,1 mol/L aus einer Stammlösung mit 1 mol/L benötigen Sie beispielsweise 25 mL Stammlösung.
Was bedeutet Endvolumen?
Die 250 mL bezeichnen das Volumen der fertigen Lösung. Flüssigkeitsvolumina sind nicht immer additiv. Deshalb gibt das Werkzeug kein genaues zuzugebendes Lösungsmittelvolumen an. Reaktion, Flüchtigkeit, Fällung und Temperaturänderungen liegen außerhalb des Modells. Das Rechenergebnis ist keine Laboranweisung.
Stoffmenge kontrollieren
Verwenden Sie eine Stammkonzentration von 0,8 mol/L, eine Zielkonzentration von 0,2 mol/L und ein Endvolumen von 400 mL. Benötigt werden 0,2 × 400 / 0,8 = 100 mL Stammlösung. Anfangsmenge 0,8 × 0,100 = 0,080 mol und Endmenge 0,2 × 0,400 = 0,080 mol sind gleich. Das prüft die Stoffmengenerhaltung. Das Volumenverhältnis vier passt zur vierfach niedrigeren Zielkonzentration.
Das Ergebnis ist keine Anweisung, genau 300 mL Lösungsmittel abzumessen und zuzugeben. Das Endvolumen ist das gemessene Volumen der gesamten Lösung einschließlich Stammlösung. Gleichen Sie die Einheiten vor dem Produktvergleich an.
Mit dem Modus für die Endkonzentration lassen sich bekannte Ausgangsvolumina und Endvolumina prüfen. Bei serieller Verdünnung wird die Endlösung jeder Stufe zur Stammlösung der nächsten. Verwenden Sie nicht in jeder Stufe die ursprüngliche Stammkonzentration. Enthält das Lösungsmittel bereits den Stoff oder reagiert die Mischung, reicht diese einfache Bilanz nicht. Die tatsächliche Herstellung benötigt ein geeignetes Laborverfahren.
Häufige Fragen
Wie viel Stammlösung wird benötigt?
Für 250 mL Lösung mit 0,1 mol/L aus einer Stammlösung mit 1 mol/L verwenden Sie beispielsweise 25 mL Stammlösung. Diese Vorberechnung setzt die Erhaltung des Produkts aus Konzentration und Volumen voraus, ohne additive Flüssigkeitsvolumina vorauszusetzen. Wärmefreisetzung, chemische Verträglichkeit und sichere Mischreihenfolge sind ausgeschlossen. Das Verfahren muss deshalb dem Sicherheitsdatenblatt folgen.
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